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26.11.2013

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16.06.2013

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23.02.2013

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17.12.2012

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28.07.2012

Kardinal Joachim Meisner kommt nach Kevelaer

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17.03.2012

Interview Deutsch-Russischer Kurier mit Visitator Msgr. Dr. Hoffmann

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Dieses Bild zeigt das Plakat zur Sternwallfahrt nach KevelaerPredigten

Ansprache bei der Wallfahrt zum Gnadenbild der Lieben Frau zu Kevelaer 2010

Visitator Dr. Alexander Hoffmann

Texte: Gen 32,23-33; Mt 9, 18,-26.

Kevelaer,
Lourdes, Altötting,
Fatima, Tchenstochau, Medjugorje,
Santiago de Compostella, …

Überall an diesen Heiligen Orten finden Sie Silberherzen, Füße, Hände an den Wänden, mitunter auch ein Täfelchen mit der Inschrift „Maria hat geholfen“, oder „Gott hat mich beschütz“, „Danke für die Gesundheit“, „Der Heilige Antonius hat geholfen“. Dem Showmaster und Komiker Hape Kerkeling hat ein Täfelchen nicht gereicht, er hat über seine Wallfahrt ein Buch geschrieben(„Ich bin dann mal weg“.), und auf der Vorletzten Seite ist zu lesen: „hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein“.

Wer zu einem Hl. Ort, einem Wallfahrtsort aufbricht, viele machen das auch heute noch zu Fuß, bringt meist auch ganz persönliche Bitten und Sorgen mit. Und dennoch wird ein moderner Mensch beim ersten mal vielleicht gar keine Wunder erwarten, er wird sich vielleicht heimlich fragen: ist all das, was die Menschen hier tun, wahr, der Glaube, diese Wunder, oder ist das bloß Fantasterei, Hirngespinste, die man naturwissenschaftlich doch ganz schnell erklären kann.

Der Verstand fragt also: Soll ich an Wunder glauben - oder nicht?

Wir hörten gerade vom gebildeten Jairus und seiner sterbenskranken Tochter, die geheilt wurde, wir hörten von der schwer kranken Frau, und ihrer Heilung. – durch Berührung…,- eine Kraft sei von Christus ausgegangen auf sie über, und ihr Leiden sei geheilt worden.

Schaut man sich diese Wunder-Erzählungen näher an, wird deutlich, mit Vernunft allein, wird man einem Wunder nicht gerecht werden. Jairus und die kranke Frau waren ja gerade am Ende ihres Lateins angekommen, keine Vernunft, kein Arzt, keine Technik konnte ihnen mehr helfen. Die kranke Frau hat nach einem langen Leidensweg alles auf eine Karte gesetzt, sie glaubte fest daran, dass Jesus ihr helfen kann, in seiner Nähe hat sie gespürt: ihn zu berühren genügt schon, um heil zu werden.
Seltsam, aber so ist es bei den Wundern.

Manchmal führt der Weg zu neuem Leben über Maria, die Mutter Jesu. Wir katholischen und orthodoxen Christen glauben nämlich an die Fürsorge und die Fürsprache Mariens, sie kann uns die heilende Kraft ihres Sohnes erbitten. Und sie werden an Marien-Orten wie Kevelaer oder Altötting besonders häufig hören oder auf einem Täfelchen geschrieben sehen – „Maria hat geholfen, Maria hat auf meine Not gehört, mir den Ausweg gezeigt, mir Geduld und Kraft gegeben, ich habe ihre Liebe erfahren… .“

Es gibt keinen Zweifel: auch heute gibt es kleinere und größere Wunder. Diese Wunder sind möglich, weil Menschen sich ganz auf Christus oder auf seine Mutter Maria verlassen haben, ohne wenn und aber. Wir werden aufgefangen, wenn wir das Gefühl haben, dass wir fallen, wir kommen dabei mit Gott in Kontakt, erfahren seine Energie, die heilt, Zuversicht gibt, Kraft schenkt. Einzige Voraussetzung: feste glauben und vertrauen! Ähnlich sagen Sie es, Liebe Schwestern und Brüder, auch Ihren Kindern – du musst an Dich glauben, du musst vertrauen und dann klappt es auch. Hab nur Mut.
Mit dem Glauben, mit den Wundern ist es genauso, du musst ganz Maria vertrauen, ganz Christus vertrauen… .

Hab also Mut, nutze diesen Tag, um vielleicht das Erste ganz persönliche Wort zu Maria zu sagen, erzähl ihr Dein Elend, dein Sorge, vertraue Ihr alles an. Zünde eine Kerze an und bete für deine Lieben daheim und Dich selbst, ihre und deine Zukunft. So wie du es kannst!

Du wirst spüren, dass Du ohne langes Nachdenken und Grübeln über Wunder, schon selbst mitten im Wunder bist, und dass mit dir selbst bereits ein Wunder geschieht, das dein Leben verändern kann.

Amen.